Nach beA-Desaster: Anwälte fordern Rücktritt des BRAK-Vorstands
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Pressemitteilung 1/2018

Nach beA-Desaster: Anwälte fordern Rücktritt des BRAK-Vorstands

Der Druck auf die Bundesrechtsanwaltskammer in der Affäre um das elektronische Anwaltspostfach („beA") wächst. Jetzt fordern erste Anwälte den Rücktritt des verantwortlichen Bundesrechtsanwaltskammer-Vorstands. „Es kann nicht sein, dass diejenigen aufklären können, die das Desaster zu verantworten haben", sagt der Rechtsanwalt Christof Augenstein, Partner von KATHER AUGENSTEIN in Düsseldorf.

Augenstein ist Mitglied der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf. „Die Landeskammern und insbesondere die mitgliederstarken in NRW, müssen jetzt im Sinne ihrer Mitglieder der BRAK klarmachen, dass es ein einfaches „Weiter-So" nicht geben kann, nachdem der Start zum wiederholten Male kurzfristig verschoben werden musste", so Augenstein. 

Im Feuer stehen rund 38 Millionen Euro. Für diese Summe hatte sich die BRAK das elektronische Anwaltspostfach von einem externen Dienstleister entwickeln lassen. Und dies finanziert aus einer Zwangsabgabe aller Mitglieder, ganz zu schweigen von den Aufwendungen der Rechtsanwälte für eigene Zertifikate und elektronische Lesegeräte. „Dabei reicht es nicht, dass der fachlich zuständige Vizepräsident Martin Abend seinen Hut nimmt. Bei so einem furios gescheiterten Prestige-Projekt steht der gesamte Vorstand inclusive dem Vorsitzenden Ekkehard Schäfer in der Verantwortung", sagt Augenstein.

Der Anwalt spricht dabei für die gesamte Sozietät KATHER AUGENSTEIN. Er sieht sich nicht als Anwaltsrebell, ist sich aber sicher: „In der Anwaltschaft brodelt es zurecht massiv. Es kann daher nicht sein, dass Deutschlands exponiertesten Anwaltsvertreter mit den Ihnen anvertrauten Geldern so umgehen. Dieser Sachverhalt muss lückenlos aufgearbeitet werden. Dies kann nur mit einem neuen personellen Neuanfang gelingen."


Über KatherAugenstein:
Kather Augenstein sind Experten für Patent- und Markenrecht sowie Designs und unlauteren Wettbewerb. Die IP-Boutique berät renommierte Player der Elektronik-, Telekommunikations-, Medizin- und Automobilbranche, darunter Ericsson, Tesa, BASF, HTC, Boston Scientific und Deutsche Post DHL. Die Kanzlei besitzt jahrelange Erfahrung in Beratung und Prozessführung im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes. Das Handelsblatt führt sie in der Liste „Deutschland Beste Anwälte“, im FOCUS Spezial werden sie unter Deutschlands besten Anwälten gelistet und die Wirtschaftswoche zeichnete jüngst das Haus als führende Kanzlei für Patentprozesse aus und kürte die Namenspartner Dr. Peter Kather und Dr. Christof Augenstein zu den 20 besten Rechtsanwälten im Patentrecht.

www.katheraugenstein.com 


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